Dreimonatskolik

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Kolikanfall

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Dreimonatskoliken können dem kleinen neuen Erdenbürger den Start in’s Leben ganz erheblich beeinträchtigen. Bei einem Klick unten hören Sie ein Beispiel für einen Kolikanfall!

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Inhaltlich Verantwortlich:
 
Mechthild Pflug
Obere Kapelläcker 8,
88682 Salem
07554/990510
kontakt@dreimonatskolik.de

Die Diagnose Dreimonatskolik wird von manchen Eltern recht leichtfertig verwendet: Das Baby schreit ständig und immer wieder, also hat es Dreimonatskoliken. Das ist die falsche Vorgehensweise. Versuchen Sie es besser nach dem Ausschlußverfahren:



    Vergewissern Sie sich, daß Ihr Kind weder

    Hunger hat
    noch Durst,
    keine vollen Windeln
    und keinen Zuwendungsbedarf
    und auch nicht krank ist.
    Das KiSS-Syndrom muß natürlich ebenfalls ausgeschlossen sein.

 


Unter dem Punkt “Zuwendungsbedarf” spielt der Faktor Psyche eine große Rolle. Weit über das reine Sich-mit-dem-Kind-beschäftigen hinaus, also während des Stillens, Wickelns, Spielens, wenn das Baby sowieso ohne Hektik im Mittelpunkt stehen sollte, ist es zwingend erforderlich, daß das Kind in einer möglichst ruhigen Umgebung aufwächst, die keinesfalls vom Streit anderer Geschwister oder gar der Eltern geprägt sein darf. Uns wurde von mehreren Fällen berichtet, in denen ständiger Streit zwischen den Eltern Schreiattacken auslöste, die regelmäßig als Dreimonatskoliken angesehen wurden!

Neugeborenes

Wir wurden auch schon wiederholt nach unserer Meinung zum Pucken befragt: Bezogen vor allem auf die Koliken würden wir - bis zum Beweis des Gegenteils - dringend davon abraten! Die Vorstellung, sich bei einer Kolik nicht ungehindert bewegen zu können, dürfte für Erwachsene wie Kleinkinder gleichermaßen unangenehm sein. Wir empfehlen in diesem Zusammenhang die Verwendung von weicher und elastischer Kleidung, in der sich Ihr Kind wohlfühlen kann, wählen Sie Stoffe, die besonders pflegeleicht, widerstandsfähig und hautfreundlich sind. Es gibt günstige Babymode, die darüber hinaus auch noch allen Ansprüchen an eine umweltverträgliche Produktion gerecht wird. So schön Omas handgearbeitete Garnitur aus reiner Wolle auch sein mag, wenn sie kratzt oder zu eng sitzt, dann verstärkt sie nur das Leiden unseres kleinen Lieblings! Von den Vorbehalten, die man gegen Billigkleidung (Bericht im “Spiegel”) aus Fernost haben sollte, ganz zu schweigen!

Treten die Koliken erst nach Umstellung von Muttermilch auf Flaschennahrung (Kuhmilchbasis) auf, dann könnte es sich um eine Kuhmilchallergie handeln, und es muß auf eine Nahrung mit anderer Basis umgestiegen werden. Sprechen Sie darüber mit Ihrem Kinderazt oder der Hebamme.

Kommt als Ursache für das Schreien wirklich nur eine “echte” Dreimonatskolik in Betracht, und wenn bislang nichts dagegen helfen konnte, dann könnte es sich, neben einer Reizüberflutung, auch noch um die Auswirkungen einer Nahrungsmittel-Unverträglichkeit handeln, eine Reaktion, die wir schon öfter beobachten konnten.

Wenn blutsverwandte Familienmitglieder (also Vater, Mutter, Geschwister, Großeltern, usw.) unter irgendwelchen Allergien leiden, wie z.B.:


dann kann die Dreimonatskolik auch allergische Ursachen haben.

Für Skeptiker ein Beispiel aus unserer Familienberatung: Ein junges Elternpaar wollte sich in einer Beziehungskrise beraten lassen. Ziemlich schnell stellte sich heraus, daß die Ursache ihrer andauernden Streitereien das nicht endende Schreien ihres acht Wochen alten Säuglings war. Nichts und niemand hatte helfen können. Unsere Vermutung, die Dreimonatskoliken könnten allergische Ursachen haben, wurden zunächst belächelt. Nachdem die Mutter ihre Ernährung nach unseren Vorschlägen umgestellt hatte, fand auch das nervenzerreißende Geschrei ihres Säuglings ein Ende! Lesen Sie, welche Abhilfen wir für Sie zusammengetragen haben und wie wir die einzelnen Methoden beurteilen.

weiter zu: Abhilfen

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